XING Gruppe Bürgerjournalismus

aib_klein_weissGanz frisch aus der Taufe gehoben: “aib - die Arbeits- und Interessengemeinschaft Bürgerjournalisten” auf XING.

Es wird sich zeigen - wie immer bei solchen Unternehmungen - ob sich genügend Menschen finden, die dort ihre Ideen einbringen, Fragen stellen, Partner suchen, Rat geben und was halt noch alles den Wert einer attraktiven und aktiven Gruppe ausmacht. Ich finde dieses Thema schon lange spannend und bislang ist es mir nicht gelungen eine Gruppe, einen Arbeitskreis oder anderweitige Einrichtung zu finden, die genau in diesem Thema aufgeht.

Deshalb also nun die Idee mit einer eigenen Gruppe auf XING diesem Thema etwas profunder näherzukommen. Dabei sind alle Bürgerjournalisten gleichermassen willkommen; egal ob Blog oder Podcast, Video oder was auch immer für ein Medium die Grundlage der Arbeit sein mag. Dabei geht es nicht in erster Linie darum irgendeine Institution zu gründen, sondern um den kreativen Austausch zu allen möglichen Fragen und Problemen, die ein Bürgerjournalistendasein so mit sich bringen mag.

Wenn dieses Posting jemand liest, der sich gerne an dieser Gruppe beteiligen möchte, dann einfach auf das Logo klicken. Das ist mit dem Einladungslink verknüpft.

Twitter in größeren Unternehmen

Gerade größere Unternehmen tun sich oft noch schwer mit Twitter. Der Name wurde vorsichtshalber schon mal reserviert, aber dann weis man nicht so recht weiter und schaltet auf Beobachtungsmodus um. Dabei ist es gar nicht so geheimnisvoll wie man mit Twitter als Unternehmen zurecht kommen kann…

Im Zentrum des Handelns innerhalb des Unternehmens steht das Vertrauen. Das Vertauen, das einem ausgewählten Mitarbeiter entgegengebracht werden muss, dem die Aufgabe das Unternehmen via Twitter zu repräsentieren übertragen wird. Dabei denkt man in Unternehmen typischerweise an einen Mitarbeiter der Pressestelle. Das kann, muß aber keineswegs so sein.

Im Vordergrund müssen bei der Auswahl nämlich folgende Faktoren stehen und die sind wichtiger, als die aktuelle Zuordnung des passenden Mitarbeiters zu einer bestimmten Organisationseinheit:

  • Loyalität zum Unternehmen
  • Offenheit - sowohl dem Medium gegenüber, als auch vorhandene Bereitschaft Persönliches preiszugeben
  • Gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit

Ein Twitteraccount, der lediglich als Sprachrohr offizieller Unternehmensnachrichten dient, dabei ggf. nur auf die entsprechende Textmeldung auf der Unternehmensseite zurückverlinkt, ist absolut sinnlos. Wer das vorhat, sollte lieber gar nicht erst mit Twitter anfangen! Es geht bei Twitter um die Identifikation mit einer Person, nicht primär mit dem Unternehmen. Hat die Person eine bestimmte Reputation auf Twitter erlangt, werden mögliche Firmeninformationen überhaupt erst WAHRgenommen und nicht als lästiger Spam kategorisiert.

Das erfordert Freiräume für den betreffenden Mitarbeiter. Er muss über seinen Urlaub oder sein liebstes Hobby genauso twittern dürfen (und mögen), wie über die mittägliche Kantinenverköstigung oder die Bilanzpressekonferenz. Das bedeutet, dass er neben der technischen Ausstattung seines Arbeitsplatzes (PC mit Internetzugang) unterstützende Einheiten im Unternehmen benötigt, die ihm Twitterstoff zuliefern. Das ist naturgemäß immer die Pressestelle, kann aber zusätzlich auch die Entwicklungsabteilung oder das Marketing sein. Es gibt verschiedene Methoden dies ohne “Wildwuchs” zu regeln.

Übergeordnet sollte ein regelmäßiges, kurzes Meeting zum Themenkomplex Twitter stattfinden. Dabei ist es unabdingbar, dass neben dem Twitterautor des Unternehmens und seinen festgelegten “Stoflieferanten” auch ein Mitglied einer höheren Führungsebene als Leiter der Aktivitäten eingebunden wird.

Diese Ausführungen gelten, wenn man sich als Unternehmen via Twitter an die Öffentlichkeit wendet. Microblogging als internes Kommunikationsmittel würde völlig anders aussehen, aber das versteht sich eigentlich von selbst…

Für Interessierte: Diesem hier nur vage skizzierten Organisationsmodell liegt der Ansatz von Mintzberg zugrunde.

Minibloxxter mit Neuausrichtung

Neues Design und Ausrichtung auf “Twitter-only”

Minibloxxter agiert nun im selben Gewand wie die “Mama” BLOXXTER LTD und mit einem eindeutigen Themenschwerpunkt: Als weitaus meistgenutzter Microbloggindienst steht Twitter nun alleine im Nachrichten- und Linkfokus von Minibloxxter. Das ist nun erst seit wenigen Tagen so, aber deutlich gestiegene Zugriffszahlen zeigen, dass der eingeschlagene Weg nicht so ganz verkehrt ist.

Wir nehmen auch gerne noch Vorschläge von interessanten Twitterlinks oder geeigneten Twitter-Feeds zur Einspeisung in die Tickerseite entgegen. Hier geht’s weiter zu Minibloxxter

OLtime gewinnt Leser

OLtime ist ein Blog für Stadt und Landkreis Oldenburg. Gestartet ist es Mitte letzten Jahres und das Werbebudget für dieses Vorhaben ist nahe Null. Dennoch haben sich die Leserzahlen sehr erfreulich entwickelt und die ersten regionalen Werbepartner konnten mittlerweile ebenfalls gewonnen werden. Natürlich ist die Zahl der Leser noch immer auf einem sehr überschaubaren Niveau und wir wissen, dass es Stadt- bzw. Regionalblogs gibt, die unsere Mai-Leserzahlen ganz locker an einem Tag erreichen. Dennoch… OLtime ist auf einem guten Weg und dan nicht nur was die Entwicklung der Leserzahlen angeht. So konnten im ersten Jahr bereits etliche gute Kontakte zu Ämtern, Museen und anderen lokalen Einrichtungen geknüpft werden. Wir werden weiter daran arbeiten unseren Bekanntheitsgrad zu steigern und das Informationsangebot nach und nach zu verbreitern.

Entwicklung von August 2008 bis Mai 2009

08.2008 881
09.2008 2.812
10.2008 2.990
11.2008 3.862
12.2008 2.948
01.2009 3.934
02.2009 4.389
03.2009 5.743
04.2009 4.966
05.2009 12.678

Ein altes Thema neu entdeckt

Bereits im Jahre 2006 hatte ich zusammen mit dem “Fellow Passenger” mal die Idee zu einem Bloggerverband. Da sich nur drei Mitstreiter fanden und Arbeitsüberlastung und Krankheit ein Übriges taten ist die Idee wieder eingeschlafen. Mittlerweile hat es ein paar neue Anläufe gegeben, meines Wissens hat noch kein Versuch einen existierenden Verband hervorgebracht. Wie dem auch sei, die Sache in der Form war damals den Abmahnpraktiken windiger Anwälte geschuldet und heute denke ich anders darüber. Ob man einen Bloggerverband so ganz allgemein benötigt weis ich schlicht nicht. Das Hauptproblem ist die Inhomogenität der Gruppe “Blogger” und somit völlig unterschiedliche Interessen und Anforderungen.

Deswegen greife ich die Idee aber trotzdem nochmals auf - wenn auch in ganz anderer Form. Themenspezifisch orientiert für Leute die eher ein wenig journalistisch arbeiten und dabei ein Stadt- oder Regioblog herausgeben. Da sind die gemeinsamen Themen und Fragen einfach deutlicher umrissen. Außerdem steht die Gründung irgendeiner Organisation keineswegs im Vordergrund, sondern kann ein mögliches Ergebnis gemeinsamer Arbeit sein. Ich emöchte zunächst gerne einen informellen Arbeitskreis zum Erfahrungsaustausch gründen und bitte an dieser Stelle, dass sich interessierte Stadt- und Regionalblogmacher in den Kommentaren offenbaren.

Neben den altbekannten juristischen Fragestellungen kann es dabei um Themen gehen wie:

  • Werbepartnerschaften
  • Ansprechpartner in öffentlichen Einrichtungen, Firmen, Vereinen etc. finden
  • Akkreditierungen
  • Braucht man einen Presseausweis
  • Die Suche nach Autoren / Fotografen
  • Ist der DJV eine geeignete Interessenvertretung

etc. pp… Da fällt einem so nach und nach bestimmt noch mehr ein.

Wer also an einem Arbeitskreis der Stadt- und Regionalblogger Interesse hat und aktiv daran mitarbeiten möchte, der möge sich bitte offenbaren :-)

Ich bin gespannt!

Die Company-Microblogging W-Fragen

  • Wer?
  • Wie oft?
  • Worüber?
  • Warum überhaupt?

Eines gleich vorweg: Standardantworten gibt es nicht! Aber man kann - ein wenig allgemeiner gehalten - doch ein paar Grundüberlegungen anstellen wie ein Unternehmen Twitter oder andere Microbloggingsysteme (z. B. Identica, Plurk) für sich nutzen kann. Und eine Grundbedingung ist unumstößlich: Person geht vor Institution. Soll heißen Leser identifizieren sich in erster Linie mit einer bestimmten Person und erst nachrangig mit der von ihr repräsentierten Firma, respektive Marke. Dies ist jedoch keineswegs ein Nachteil.

Üblicherweise denkt man, wird bei kleineren Unternehmen der Chef bzw. der Stellvertreter diese Aufgabe übernehmen, bei größeren Firmen der Pressesprecher oder ein Mitarbeiter der Pressestelle. Das ist eine Möglichkeit, aber nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss. Es kann prinzipiell auch ein anderer Mitarbeiter sein. Bedingung ist, dass er sich schriftlich gut ausdrücken kann, eine sehr positive Haltung zum Unternehmen hat und ein vielseitig interessierter Mensch ist, der eine gewisse Affinität zum Internet hat, bestenfalls privat ohnehin schon “twittert”. Zudem muss seine Tätigkeit den zeitlichen Spielraum für diese Tätigkeit aufweisen, oder die notwendigen Kapazitäten können “freigeschaufelt” werden.

Die Vorteile der zweiten Lösung sind recht einfach zu beschreiben. Ein Strom von Microbloggingnachrichten, der ausschließlich Werbung und / oder Firmennachrichten zum Inhalt hat, dürfte kaum gelesen werden. Es ist vielmehr so, dass der weitaus geringste Teil dieses Nachrichtenstroms firmenrelevante Inhalte aufweisen sollte. Vielmehr muss der betreffende Mitarbeiter die Befugnis haben über private Dinge , z.b. seine Hobbies oder auch die grotesken Erlebnisse seiner Mittagspause zu schreiben. Es geht um die richtige Mischung. Dafür gibt es kein Patentrezept, sondern ein genauer Plan berücksichtigt die Branche und die anderen Publikationen des Unternehmens, seine Akzeptanz in der Öffentlichkeit und weitere Parameter.

Eines gilt allerdings immer: Präsenz. Der schönste Microbloggingaccount nützt nichts, wenn er nur sporadisch mit Leben gefüllt wird. Ein langer Atem ist gefragt. Dabei ist nicht eine Flut von Nachrichtenschnippseln das gewichtige Argument sondern Kontinuität und organisches Wachstum. Ein Twitteraccount, der nach wenigen Stunden bereits hunderten von anderen Microbloggern folgt erweckt eher Argwohn. Eine zumindest anfängliche Balance von Folgern und Verfolgten ist für die Akzeptanz durchaus hilfreich.

Bleibt das warum…. Nun gut, eine Flut neuer Kunden und Aufträge wird so ein Microbloggingaccount vermutlich nicht gleich aus dem Ärmel zaubern. Dafür hat er einen anderen Charme. Das Unternehmen wird, wenn es sich geschickt genug anstellt, von einer interessanten Zielgruppe als einer Ihresgleichen wahrgenommen. Noch hat man die Chance sich in einer “Speerspitzengruppe” zu etablieren. Es ist zu erwarten, dass ähnlich wie das auch einmal bei den verschiedenen Emaildiensten der Fall war, im Lauf der Zeit ein einheitliches Protokoll für alle Plattformen zur Verfügung stehen wird. Damit sind dann die Weichen gestellt für den Massengebrauch. Vielleicht werden eines Tages Kunden bei einfachen Fragen lieber mit ihren Beratern twittern, als eine Mail zu schreiben? Die Zukunft für dieses Medium ist noch weitgehend offen, aber wer jetzt ernsthaft dabei ist, der kann sich möglicherweise mit relativ geringem Aufwand beste Startbedingungen für ein kommendes Massenmedium erschaffen.

Für Privatleute empfehle ich übrigens das Studium dieses hervorragenden Leitfadens ….

Neue Heimat

Bloxxter LTD und damit auch die beiden Online Projekte OLtime und Minibloxxter bekommen endlich ein “richtiges” Büro. In der Ortsmitte, der ca. 10 Kilometer südlich von Oldenburg gelegenen Gemeinde Wardenburg (16.000 Einw.) wird ab ca. Mitte März die neue Heimstatt sein. Ein ca. 15 Jahre altes Gebäude mit Läden, Wohnungen und Büros, Aufzug und kompletter EDV Verkabelung. Die Vorfreude ist groß!

Wenn aus Visionen Projekte werden

Ermunterungen gibt es wenig, der Anfeindungen hingegen reichlich. Gemeint ist Robert Basic und sein neues Projekt “Buzzriders“. Ich lasse die Kommentierung der Kommentare unter seinem Beitrag mal weg und beziehe mich mehr auf seinen Text und den Videobeitrag mit dem Interview.

Da fallen zwei Dinge auf: Chancen und Risiken werden von Robert Basic durchaus realistisch eingeschätzt, aber er traut sich einfach zu Neues zu probieren. Neider und Miesmacher gibt es in unserem Lande nach wie vor in ausreichenden Mengen und Pioniergeist scheint Einigen auf die Nerven zu gehen.

Ich wollte den Andeutungen von Robert etwas weiter auf den Grund gehen, denn als Herausgeber von OLtime interessiert mich so eine weit gefasste Nachrichtenplattform zwischen Weltpolitik und Nachbarschaftssensationen natürlich ganz besonders. Am Ende haben wir dann eine Stunde lang telefoniert. Ich glaube nach diesem Gespräch daran, dass die Chance besteht, daraus eine durchaus nützliche und akzeptierte Sache zu machen und werde, sobald das möglich ist, regionalen Content aus Stadt und Landkreis Oldenburg dort einstellen.

OLtime expandiert

Nachdem sich die Leserzahlen von OLtime allmonatlich kontinuierlich nach oben entwickeln, werden jetzt die Aktivitäten für dieses Projekt weiter intensiviert. Die Tätigkeit des Blogs wird künftig nicht mehr an der Oldenburger Stadtgrenze enden, sondern den Landkreis Oldenburg und seine Mitgliedsgemeinden mit einbeziehen.

Minibloxxter

Bloxxter’s jüngster Sproß nennt sich Minibloxxter und hat zwei Funktionen:

Zum Einen wird mittels Yahoo Pipes eine Newstickerseite geboten, die 50 aktuelle Schlagzeilen aus der Welt des Microblogging offeriert. Derzeit werden 7 Nachrichtenkanäle eingespeist, darunter auch bereits vorsortierte Nachrichten aus Googels Suchmaschine.

Der zweite Punkt ist eine Linksammlung zu existierenden Microblogging Plattformen, sowie zu Diensten, Tools und Services die sich rund um dieses Thema etablieren.

Sie können sich Minibloxxter hier ansehen und wenn Sie Linkvorschläge haben, dann senden Sie diese bitte an: minibloxxter äd gmx punkt de.